Zwei weitere spannende Ergänzungen für Videokonferenzen: Porträtmodus (Hintergrund unscharf) und Studiolicht (bessere Ausleuchtung des Gesichts)
Sowohl den Porträtmodus als auch Studiolicht kennen Sie vielleicht bereits aus anderen Videokonferenz-Anwendungen wie Zoom oder Teams – auch wenn sie dort möglicherweise anders heißen. Mit dem Porträtmodus können Sie verhindern, dass die anderen Leute in einer Konferenz sehen, was in Ihrem Büro oder Homeoffice im Hintergrund zu sehen ist. Mit Studiolicht können Sie sich den anderen Teilnehmer:innen vielleicht etwas besser ausgeleuchtet präsentieren. Nun stellt Apple diese Funktionen systemweit zur Verfügung, sodass Sie sie nicht mehr separat in jeder Videokonferenz-App einstellen müssen.
Der Porträtmodus und Studiolicht sind Funktionen, die aus Videokonferenz-Anwendungen wie Zoom oder Teams bekannt sind.
Mit dem Porträtmodus können Sie Ihren Hintergrund unscharf machen, um Privatsphäre zu wahren.
Mit Studiolicht können Sie sich besser ausleuchten, besonders nützlich für Präsentationen.
Diese Funktionen sind jetzt systemweit auf dem Mac verfügbar, sodass Sie sie nicht mehr in jeder Videokonferenz-App separat einstellen müssen.
Um den Porträtmodus oder Studiolicht einzustellen, klicken Sie auf das Symbol für die Videokonferenz in der Menüleiste und wählen Sie die gewünschte App aus.
Vergessen Sie nicht, die entsprechenden Funktionen in den Drittanbieter-Apps auszuschalten, um Dopplungen zu vermeiden.
Die Effekte können je nach Lichtverhältnissen und Hintergrund mehr oder weniger sichtbar sein.
Apples Pendant für die Zoom-Funktion „Hintergrund unscharf“ – der Porträtmodus
Es gehört mittlerweile zum Standard, dass Teilnehmer:innen in Zoom-Konferenzen ihren Hintergrund weichzeichnen. Das hebt einerseits die Person hervor und lenkt den Blick von der Umgebung weg, andererseits kann man so etwas mehr Privatsphäre aufrechterhalten.
Einstellen können Sie diese Funktion über das Menü von Zoom unter Hintergrund und Video. Mich hat aber schon immer gestört, dass der Unschärfe-Effekt zu extrem ist und nicht besonders elegant aussieht.
Jetzt können Sie diese Unschärfe zentral über die Menüleiste Ihres Macs einstellen. Sie müssen die Einstellung also nicht mehr in jeder Videokonferenz-Anwendung separat aktivieren.
Und sie kann viel feiner eingestellt werden.
So einfach geht es:
1. Klicken Sie rechts oben in der Menüleiste auf das Symbol für die Videokonferenz das ist normalerweise ein grüner Kasten mit einer Kamera, sobald eine Videokonferenz-App wie FaceTime oder Zoom läuft.
Es kann aber auch so aussehen, wenn Sie zusätzlich Apps auf Ihrem Mac laufen haben, die den Bildschirm aufzeichnen. Das sollte aber in den meisten Fällen nicht der Fall sein.
2. Wählen Sie im Fenster mit den Einstellungen die App aus, in der Sie die Einstellung vornehmen wollen, zum Beispiel Zoom.
Hier läuft parallel eine App, die den Bildschirm aufzeichnet (Backtrack), deshalb gibt es die Auswahl.
Wenn nur die Videokonferenz-App läuft, sie es so aus wie unter Punkt 3 bei Porträt.
3. Klicken Sie auf Porträt. Wenn der Porträtmodus aktiviert ist, ist das Symbol daneben (ein f) grün, ansonsten ist es grau.
Sie können sogar über einen Schieberegler justieren, wie intensiv der Hintergrund unscharf gemacht werden soll. Klicken Sie dafür einfach auf den Pfeil rechts außen neben Porträt.
Funktion zur besseren Ausleuchtung – Studiolicht
Studiolicht sorgt dafür, dass Sie besser ausgeleuchtet sind. Das ist besonders hilfreich, wenn Sie eine Präsentation halten. Das Ganze passiert komplett digital. Sie müssen also keine zusätzlichen Lichtquellen installieren.
Die Einstellung funktioniert genau wie beim Porträtmodus:
1. Klicken Sie rechts oben auf das Symbol für die Videokonferenz.
2. Wählen Sie im Fenster mit den Einstellungen die App aus, in der Sie die Einstellung vornehmen wollen, zum Beispiel Zoom.
3. Klicken Sie auf Studiolicht (unter Porträt). Auch hier können Sie mit einem Schieberegler einstellen, wie stark die Beleuchtung ausfallen soll.
Vergessen Sie nicht, die entsprechenden Funktionen in den Drittanbieter-Apps wieder auszuschalten
Wenn Sie diese beiden Effekte über Apples Menüleiste nutzen wollen, sollten Sie die entsprechenden nativen Optionen in Videokonferenz-Apps wie Zoom ausschalten. Sonst kommt es zu Dopplungen.
In Zoom können Sie den unscharfen Hintergrund so ausschalten:
1. Öffnen Sie die Einstellungen.
2. Gehen Sie in den Bereich Hintergrund und Effekte.
3. Wählen Sie dort die erste Option „Ohne“, damit schalten dort die Funktion „Weichzeichnen“ (bzw. generell alle virtuellen Hintergründe) aus.
Bei Ihrem nächsten Zoom-Call wird Zoom jetzt auf den Porträtmodus von Apple anstatt auf seine eigene Funktion zurückgreifen.
Beachten Sie: Je nach den Lichtverhältnissen in Ihrer Umgebung und dem Hintergrund können die entsprechenden Funktionen mehr oder weniger auffällig und sichtbar sein. Wenn Sie beispielsweise vor einer weißen Wand ohne irgendwelche Gegenstände sitzen, merken Sie möglicherweise kaum einen Unterschied, wenn Sie denn Porträtmodus einschalten.
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