Gelangen Sie viel schneller zu Ihren wichtigsten Apps und ignorieren Sie die unwichtigen mit einer sinnvollen Strategie für die Aufteilung der Apps auf den Home Screens.
- Legen Sie Ihre meistgenutzten Apps auf den ersten Home-Screen oder ins Dock, um schnellen Zugriff zu gewährleisten.
- Gruppieren Sie weniger häufig benötigte Apps in thematische Ordner auf dem zweiten Home-Screen, z. B. „Kommunikation“ oder „Unterhaltung“.
- Nutzen Sie das Dock auch für Ordner, um noch mehr Apps sofort erreichbar zu machen.
- Sortieren Sie Apps nach Farben, wenn Sie sich visuell besser orientieren.
- Lassen Sie den ersten Home-Screen leer oder platzieren Sie dort nur Widgets, um Ablenkung zu vermeiden.
- Verwenden Sie die App-Mediathek, um selten genutzte Apps automatisch sortiert und übersichtlich abzulegen.
- Starten Sie Apps blitzschnell über die Spotlight-Suche, indem Sie einfach nach unten wischen und den Namen eintippen.
- Testen Sie verschiedene Organisationsstrategien, um die für Ihren Arbeitsstil passende Struktur zu finden.
Je mehr Apps Sie installieren, desto schwieriger wird es, diese auch schnell zu finden und aufzurufen. Häufig genutzte Apps haben Sie bestimmt im Dock abgelegt – das ist eine gute Grundstrategie. Es gibt aber noch mehrere elegante Möglichkeiten, um sich das Auffinden zu erleichtern und dabei den Überblick zu behalten.
Egal, welche Variante Sie wählen, Sie sollten sich mit den verschiedenen Möglichkeiten zur App-Organisation vertraut machen.
❗️ Wichtig: Im Folgenden finden Sie verschiedene Strategien, wie Sie Ihre Apps auf Ihrem iPhone und iPad platzieren können. Lassen Sie sich davon inspirieren. Sie können auch eine sinnvolle Kombination der verschiedenen Strategien anwenden.
Strategie 1: Erster Home-Screen mit wichtigsten Apps, zweiter mit Ordnern
Diese Strategie kombiniert Schnellzugriff mit Organisation. Der erste Home-Screen zeigt nur Ihre zehn bis zwölf wichtigsten Apps – die, die Sie täglich mehrmals brauchen. Das bedeutet: Schneller Zugriff, klarer Überblick, keine Ablenkung.
Der zweite Home-Screen wird dann zu Ihrer Verwaltungsebene. Hier gruppieren Sie Apps in thematischen Ordnern: „Kommunikation", „Finanzen", „Unterwegs", „Unterhaltung". So finden Sie alles, ohne dass der erste Bildschirm überlädt wird.
Vorteil: Ihre meistgenutzten Apps sind immer einen Tipp entfernt. Weniger häufig benötigte Apps sind logisch gruppiert, aber nicht im Weg.
Hier sehen Sie eine solche Variante, allerdings inklusive verschiedener Widgets.
Bildnachweis: Eigener Screenshot/ Alle Apps auf zwei Home-Screens
Strategie 2: Ordner auch im Dock speichern
Das Dock ist oft zu schade, um nur einzelne Apps zu zeigen. Statt fünf bis acht Apps auf dem iPad bzw. max. 4 auf dem iPhone können Sie dort auch Ordner ablegen – und damit die Anzahl der schnell erreichbaren Apps vervielfachen.

So funktioniert es: Sie erstellen einen Ordner (durch Zusammenziehen von zwei Apps), füllen ihn mit verwandten Apps und ziehen den gesamten Ordner ins Dock.
Strategie 3: Nach Farben sortieren
Eine weniger bekannte, aber erstaunlich effektive Methode ist die Sortierung nach App-Farben. Sie erinnern sich oft schneller an die Farbe einer App (das rote Mail-Icon, das grüne WhatsApp-Symbol) als an ihren Namen.
Wenn Sie Ihre Home-Screens nach Farbschema organisieren, finden Sie sich visuell schneller zurecht. Das ist besonders hilfreich, wenn Sie in Meetings oder unter Zeitdruck arbeiten – Sie greifen zur roten oder blauen App, nicht zur benannten.

Quelle: Reddit / Lembacher
Strategie 4: Ersten Home-Screen leer lassen (oder nur Widgets)
Eine radikale, aber effektive Variante: Sie lassen den ersten Home-Screen komplett leer. Das zwingt Sie dazu, sich auf das Dock zu konzentrieren – und das ist, wenn es richtig strukturiert ist, völlig ausreichend.
Diese Strategie funktioniert nur, wenn Sie die Dock-Strategie mit Ordnern richtig nutzen, siehe oben. Dann haben Sie Zugriff auf alle wichtigen Apps, sehen aber nie einen überladenen Bildschirm.
Warnung: Das ist nicht für alle Nutzer die richtige Wahl – wenn Sie lieber eine größere Auswahl auf Ihrem Home-Screen sehen möchten, bleibt die Strategie 1 sinnvoller.
💡 Pro-Tipp: Sie könnten allerdings auf dem Homescreen auch nur Widgets Ihrer wichtigsten Apps platziert haben, da man über die Widgets ja auch wiederum in die Apps hineinkommt.
Strategie 5: App-Mediathek optimal nutzen
Das iPhone und iPad haben seit iOS 14 die sogenannte App-Mediathek – ein oft unterschätztes Werkzeug. Wenn Sie nach links wischen, erscheint eine Seite, auf der Apple Ihre Apps automatisch kategorisiert hat: Soziale Netze, Produktivität, Finanzen, Unterhaltung etc.
Sie können beim Installieren neuer Apps entscheiden, ob diese auf dem Home Screen angezeigt werden oder nur in der App-Mediathek. Das ist praktisch, um Ihren Bildschirm sauber zu halten.
Hinweis: Die Kategorisierung geschieht automatisch und lässt sich nicht manuell anpassen. Aber die Suche funktioniert zuverlässig – tippen Sie einfach auf das Suchfeld und suchen Sie nach der App, die Sie brauchen.
💡 Pro-Tipp: Die radikalste Variante wäre auch hier, die Apps nur in der Mediathek vorzuhalten und den Homescreen zum Beispiel für Widgets zu nutzen.
Strategie 6: Spotlight oder Siri für schnellen Zugriff nutzen
Wenn Sie wirklich sehr viele Apps installiert haben, wird das Organisieren irgendwann zur Sisyphus-Arbeit. Hier kommen Spotlight und Siri ins Spiel – die beiden schnellsten Wege, eine App zu starten.
Spotlight: Wischen Sie auf jedem Bildschirm nach unten (oder nutzen Sie einen Swipe von oben), tippen Sie ein paar Buchstaben des App-Namens, und die App erscheint sofort.
Siri: Sagen Sie „Öffne Mail" oder „Starte Kalender", und Siri erledigt es. Das funktioniert auch freihändig – besonders praktisch, wenn Sie Auto fahren oder beide Hände beschäftigt sind.
💡 Pro-Tipp: Kombinieren Sie diese Methode mit der Farbsortierung: Wenn Ihnen der App-Name nicht einfällt, suchen Sie nach Farbe („Das rote E-Mail-Ding…") und nutzen Sie dann Spotlight, um die exakte App zu finden.
Was funktioniert am besten für Sie?
Es gibt keine universell beste Strategie – es hängt von Ihrer Arbeitsweise ab. Ein Anwalt, der täglich zwischen Dokumenten, Clients und Kommunikation springt, wird eher auf Dock-Ordner und Spotlight setzen. Ein Designer, der visuell orientiert ist, profitiert von der Farbsortierung. Eine Geschäftsführerin, die maximal effizient sein möchte, kombiniert den leeren ersten Bildschirm mit einem gut organisierten Dock und Widgets.
Testen Sie mehrere Ansätze. Nach einer Woche werden Sie spüren, welche Strategie für Ihre tägliche Arbeit passt.