Aufgeräumt - Papierlos - Schnell

Hoch-Produktiv arbeiten mit Mac, iPhone und iPad.

Wenn Sie ohne Stress mehr erreichen wollen und Ihre Apple-Produkte sowie Tools effizienter für die Arbeit nutzen möchten, sind Sie hier richtig.

Nicolai Wirth

Coaching

Im Mac Business Coaching sorgen wir dafür, dass die Technik reibungslos für Sie arbeitet, damit Sie den Kopf frei haben für Ihre eigentliche Arbeit - persönlich und vertraulich.

erfahren sie mehr

Webinare

In Webinaren und Inhouse- Seminaren bei Ihnen im Unternehmen optimieren Sie die Nutzung von Grundfunktionen und fortgeschrittenen Tools für Mac, iPhone oder iPad und steigern Ihre Produktivität.

erfahren sie mehr

Club

Der Mac Business Coaching Club hilft Ihnen durch regelmäßige Beratung, Ihren effizienten Umgang mit Mac, iPhone und iPad immer up to date zu halten. Mit kostenfreier Basis-Mitgliedschaft!

erfahren sie mehr
Über Mac Business Coaching

Coaching Beispiele

Jeder Anwender hat individuelle Schwierigkeiten und Herausforderungen. Die folgenden Coaching Themen und Beispiele geben Ihnen jedoch einen Eindruck, in welchen Bereichen wir Ihnen helfen und Sie weiter bringen können.

mehr erfahren

Vorgehen beim Coaching

Das Coaching kann bei Ihnen vor Ort oder Remote über eine Internetverbindung stattfinden. Dabei können gegenseitig die Bildschirme gesehen werden, um eine schnelle Lösung Ihres Problems und einen hohen Lerneffekt zu erzielen.

mehr erfahren

Für wen ist das Coaching?

Mac Business Coaching richtet sich mit seinen Themen an unterschiedliche Unternehmenstypen und auch Mitarbeiter innerhalb der Unternehmen, die mit Macs, iPhone und iPad arbeiten.

mehr erfahren

Referenzen

Kunden von Mac Business Coaching berichten über Ihre Erfahrungen und was Ihnen die Sitzungen im täglichen Arbeitsleben gebracht haben. 

mehr erfahren
Wo Sie uns auch finden

Mac Business Blog

RSSDer Tag der endgültigen Schließung von Google Reader rückt immer näher. Ab dem 1. Juli 2013 funktioniert dieser eigentlich hervorragende und vor allem kostenlose Dienst zur Sammlung, Organisation und dem Lesen von Internetseiten über RSS Feeds nicht mehr. Jetzt heisst es also ernsthaft nach Alternativen Ausschau halten und zum Glück haben sich bereits einige Anbieter in Stellung gebracht bzw. arbeiten fieberhaft daran, eine gute Alternative zu bieten. In dieser Artikelreihe sollen die interessantesten Möglichkeiten aufgezeigt werden. Heute geht es um Twitter als Alternative zu Google Reader und ein paar abschließende Gedanken zu Google Reader und dem unvermeidlichen Abschied.

 

Warum ist RSS wichtig?

Siehe dazu im ersten Beitrag der Reihe

 

Twitter als Alternative

Warum Twitter als Alternative zu Google Reader? Ehrlich gesagt, bin ich mit Twitter immer noch nicht so richtig warm geworden. Ich habe zwei Twitter Konten, auf die ich aber das gleiche publiziere, nämlich meist die neuesten Blogbeiträge von der Mac Business Website. Ab und zu, wenn ich zufällig mal in der Twitter oder Hootsuite App bin, Retweete ich auch etwas, das ich gut oder interessant finde. Das findet aber sehr selten statt. Das ganze Thema "Kommunikation" mit anderen Twitterern scheint mir im Moment viel zu aufwändig. Auch scheint es mir in Deutschland noch zu sehr so zu sein, dass Leute nur bei Twitter sind, die sich selbst promoten wollen (ich ja auch, gebe ich zu). Jedenfalls folgen mir eigentlich fast nur "Social Media"-Leute. Aus meinem privaten Bekanntenkreis (die mit normalen Jobs :-) ist NIEMAND bei Twitter. 

Aber ich gebe ja nicht so leicht auf und wollte mich nochmal mit vollem Einsatz darum bemühen, Twitter mehr in meinen Arbeitsalltag zu integrieren. Da hatte ich folgenden Gedanken: Twitter hat ja sehr ähnliche Zielsetzungen wie RSS und sehr viele Seiten (wie auch meine), von denen ich RSS beziehe, publizieren die gleichen Nachrichten auch in ihrem Twitter Feed. Also liegt es doch nahe, einfach jeden Tag Twitter durchzusehen und dort die Artikel zu finden, die man interessant findet.

 

Vorteile:

  • Da ich statt RSS Feeds jeden Tag Twitter nutzen würde, käme ich langsam aber sicher in den "Twitter-Flow" und würde auch in die Konversation eintreten
  • Ich würde häufiger Retweets oder Antworten auf Tweets absetzen, was zur Steigerung meiner Followerschaft beitragen würde
  • Ich würde neue, interessante Twitter User kennen lernen

 

Nachteile:

  • Es kommt extrem häufig zu Doppelungen der Meldungen bei den unterschiedlichen Leuten. Im Gegensatz zu dem Management der RSS Feeds kann ich die Twitter Feeds nur sehr begrenzt kontrollieren. Es kommen also eine Menge Meldungen sehr oft vor.
  • Im Gegensatz zu RSS Feeds in einer App fließt der Twitterstrom unbarmherzig weiter, egal ob ich es will oder nicht. Im RSS Reeder verschwinden die Nachrichten erst, wenn ich dies explizit will. Dadurch habe ich volle Kontrolle darüber, was ich schon gelesen habe und was nicht. Das "Nichts Verpassen" ist dadurch einfach eine sehr entspannte Angelegenheit.
  • Der Workflow: Twitter Nachricht mit Link >> Instapaper ist nur sehr umständlich mögilch - Das gehört aber zu meinem absoluten Arbeitsgrundlagen: Artikel im Twitter Feed, den ich später lesen will >> Instapaper

 

Schlussfolgerung:

  • Durch das Schreiben dieses Blogs ist mir eine Idee gekommen, wie ich eine optimale Aufteilung machen kann.
  • RSS ist weiterhin mein absolut zuverlässiger Informationslieferant - hier habe ich alle Websites integriert, über die ich die essentiellen Informationen aus der Apple Business Welt und wichtigen wirtschaftlichen und politischen Nachrichten beziehe.
  • Twitter räume ich zunehmend auf und reduziere die Zahl der Accounts, denen ich folge auf die, bei denen ich einen absoluten Mehrwert gegenüber den RSS Feeds sehe. Also hier geht es hauptsächlich um die Meinungen interessanter Leute und weniger die Nachrichtenlieferung von Redaktionen.

 

 

Abschließende Gedanken zum Ende von Google Reader und den Konsequenzen

Mit dem Schluss meiner kleinen Reihe von Alternativen für Google Reader habe ich natürlich nur an der Oberfläche der Möglichkeiten gekratzt. Es gibt noch zig mehr Möglichkeiten, z.B. auch wenn Sie überhaupt keine Synchronisierung Ihrer RSS Feeds über unterschiedliche Geräte (Mac, iPhone und iPad) benötigen. Dann können Sie auch nur eine App für den Mac verwenden, z.B. NetNewsWire (wobei auch dafür ein Sync und iOS Apps angekündigt ist). Der Vorteil der synchronisierten Dienste ist, dass Sie auf einem Gerät Ihre Feeds durchgehen können, auf dem nächsten ist dann der aktuelle Stand, den Sie auf dem ersten Gerät hinterlassen haben.

Hierfür ist die Reeder App besonders gut geeignet. Was mir auch sehr wichtig ist, ist die super einfache Weitergabe von Artikeln, die ich später lesen will, an Instapaper. Dies bietet Reeder an, aber da Reeder derzeit nur mit Fever und FeedBin verbandelt ist, muss ich entweder eins der beiden wählen oder einen, der selbst eine gute Instapaper Anbindung hat. Dies ist bei FeedWrangler der Fall.

Sehr interessant finde ich die ganze Dynamik, die sich durch den Abschied von Google Reader ergeben hat. Auch schon vor Google Reader gab es (teils kostenpflichtige) RSS Sammeldienste. Diese sind aber mit dem kostenlosen Angebot des Riesen Google sofort getötet worden. Durch die Ankündigung des Endes ist auf einmal wieder ein Wettbewerb entstanden, der zu ganz neuen Alternativen geführt hat oder die schon vorhandenen aus Ihrem Schneewitchenschlaf geweckt haben. Google Reader hat sich auch überhaupt nicht weiterentwickelt. Es sind niemals neue Funktionen hinzu gekommen. In den neuen Diensten sind auf einmal Möglichkeiten zu finden wie Volltextsuche, Intelligente Auswahl von Inhalten, Smart Filter usw. 

Im Endeffekt kann ich also nur schlussfolgern, dass die Abschaltung von Google Reader eher ein Segen war - vielleicht wird dadurch RSS auch wieder mehr Interesse wecken - ich finde das hat es verdient und alle, die das noch nicht verwenden, sollten sich diesen echten Zeitsparer mal genauer ansehen.

 

 

Wenn Sie weitere Informationen zu den Möglichkeiten von RSS Feeds zur Optimierung Ihres Wissens-Workflows erhalten möchten, können wir darüber gerne in einem kostenlosen Probe-Coaching sprechen. Melden Sie sich einfach über This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. oder das Kontaktformular und wir machen einen Termin aus.